Folge 9: #nofilter. Heimcomputerklänge mit dem ZX Spectrum
Shownotes
Der ZX Spectrum war einer der meistverkauften britischen Heimcomputer aller Zeiten. Im Unterschied zu Konkurrenzmodellen von Atari oder Commodore verfügte er über keinen dezidierten Soundchip zur Klangerzeugung, sondern lediglich über einen eingebauten Lautsprecher („Beeper“) mit einem einzigen 1-Bit-Tonkanal. Trotz dieser technischen Begrenzung entwickelten Spielemusikkomponist:innen und „Bedroom Coder“ komplexe Sound Engines und Strategien und schafften es sogar mehrstimmige Musik zu erzeugen. Dabei entstand das für den ZX Spectrum charakteristisch Noise-lastige Klangbild, das nicht mit Filtern abgemildert werden konnte. Mit dem neuen Medium Computerspiel, das im Laufe der 1980er Jahre in immer mehr Privathaushalte Einzug hielt, fand dieser rauschgeprägte Klang ungeahnte Verbreitung…
- Das Album „dat fuzz“ von irrlicht project: https://irrlichtproject.bandcamp.com/album/dat-fuzz
- Die Titelmusik von Tim Follin zum Spiel „Chronos“ (1987) für den ZX Spectrum: https://www.youtube.com/watch?v=yJy45MHrPjc
- Das Spiel „Manic Miner“ (1983) von Matthew Smith für den ZX Spectrum: https://www.youtube.com/watch?v=FCvgGGe71X4&t=552s
- Peter Smucker: „Bits and Pieces: A History of Chiptunes, by Kenneth B. McAlpine“, in: Journal of Sound and Music in Games, 1 (1/2020), S. 119-123. https://online.ucpress.edu/jsmg/article/1/1/119/2328/Bits-and-Pieces-A-History-of-Chiptunes-by-Kenneth
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